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Am vergangenen Wochenende war der Kreisfeuerwehrverband mit 26 Delegierten in Bautzen. Der Landesfeuerwehrverband Sachsen führte dort seine 13. Delegiertenversammlung mit dem Landesfeuerwehrtag durch. Neben der Wahl des neuen Vorstandes des Landesverbandes, wurden auch Satzungsänderungen sowie Beschlüsse verabschiedet. Samstagabend luden dann der Landesfeuerwehrverband sowie das Staatsministerium des Inneren zum Feuerwehrball mit Auszeichnungsveranstaltung ein. Aus dem Landkreis Leipzig konnten 12 Kameradinnen und Kameraden eine Auszeichnung aus den Händen des Ministerpräsidenten Stanislav Tillich in Empfang nehmen. Der Höhepunkt des Abends waren zweifelsohne die Auszeichnung und die Laudatio für die Kameraden Andreas Knoll – FF Markkleeberg und David Zühlke FF Elstertrebnitz, der gleichfalls Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes ist. Beide Kameraden erhielten das Steckkreuz in Gold vom Staatsministerium des Inneren überreicht.

Die weiteren Auszeichnungen die vom Deutschen Feuerwehrverband, Landesfeuerwehrverband und dem Staatsministerium des Inneren überreicht wurden gingen an:

 

Mike Köhler – Vorstand KFV / FF Groitzsch- Verdienstmedaille des LFV-Sachsen

Heike Klenner – Vorstand KFV / FF Neukieritzsch - Ehrenkreuz am Band in Silber des DFV

Bernd Colditz – Vorstand KFV / FF Zwenkau - Ehrenkreuz am Band in Silber des DFV

Karsten Jockisch – FF Regis-Breitingen - Ehrenkreuz am Band in Bronze des DFV

Lutz Delling – FF Bad-Lausick - Steckkreuz des SMI in Silber

Karsten Dathe – FF Bad-Lausick - Steckkreuz des SMI in Silber

Max König – FF Böhlen - Steckkreuz des SMI in Silber

Marcel Laux – FF Brandis - Steckkreuz des SMI in Silber

Klaus Herrling – FF Kohren Sahlis - Steckkreuz des SMI in Silber

Uwe Zieger – FF Markkleeberg - Steckkreuz des SMI in Silber

Artikel/Bilder: Mike Köhler - KFV

Anlässlich des Sächsischen Landesfeuerwehrtages lud die Unfallkasse Sachsen die Stadtfeuerwehr Pegau nach Bautzen ein. Diese nahm am Sicherheits-Audit der Unfallkasse teil und konnte das Prädikat „Sichere Feuerwehr“ unter Beisein des Ministerpräsidenten Stanislav Tillich und des Landesbranddirektor René Kraus sowie den stellv. Geschäftsführer der Unfallkasse Sachsen entgegen nehmen. Um dieses Prädikat zu erhalten sind einige Vorraussetzungen im und um das Gerätehaus zu erfüllen aber es werden auch organisatorische Gesichtspunkte, die zur Unfallverhütung beitragen werden, bewertet. Marco Becher, Ortswehrleiter der FF Pegau, der mit einer Abordnung seiner Kameradinnen und Kameraden in Bautzen war, ist stolz auf die Auszeichnung: „ Wir sind stolz auf die Auszeichnung, weil unsere Strukturen zur Unfallverhütung stimmen“. Die Auszeichnung enthält außerdem einen Sachpreis von 600 Euro, welches für einen Pavillon investiert wird, den die Jugendfeuerwehr sowie die Einsatzabteilung bei verschieden Veranstaltungen dringend benötigt.

 

   

Bilder/Artikel: Mike Köhler - KFV

 

 

Liebe Kameradinnen, liebe Kameraden,

am 01.August 2014 jährt sich der Beginn des 1. Weltkrieges zum 100. Mal, aus diesem Anlass wird die Traditionswehr Pegau e.V. im Alten Feuerwehrgerätehaus in Pegau eine Ausstellung zum Thema „Feuerwehr Stadt Pegau im 1. Weltkrieg 1914 – 1918“ eröffnen.

Die Ausstellung beleuchtet die anfängliche Euphorie für diesen Krieg, den Personalverlust der Feuerwehren durch Einberufung zum Heeresdienst, die Anstrengungen, welche unternommen wurden um den Brandschutz während dieser Zeit aufrecht zu erhalten, sowie Verdienste von Persönlichkeiten, deren Bemühungen es zu danken ist, dass auch in dieser Zeit den in Not geratenen Bürgern geholfen werden konnte.

Durch Eintragungen in den Protokollbüchern der FF Pegau, konnte nachvollzogen werden wie viel Kameraden von 1914 – 1918 zum Heeresdienst eingezogen wurden, wie viele Kameraden nicht wieder nach Pegau zurückkehrten, welche und wie viele Brände es in dieser Zeit zu löschen gab.

Mein Historikerfreund Dietmar Hoffmann aus Tuttlingen und meine Wenigkeit haben die Fakten zusammen getragen und daraus eine kleine Broschüre zusammengestellt, in welcher wir neben den welthistorischen Ereignissen auch die Ereignisse in der Stadt Pegau und der näheren Umgebung, speziell die Feuerwehr betreffend darstellen wollen.

Ich hoffe, dass es uns gelungen ist wieder  einen Teil der Feuerwehrgeschichte zu beleuchten und vielleicht auch die jüngeren Kameraden für die Geschichte unserer Feuerwehren zu interessieren.

Getreu dem Motto: „Nur wer seine Wurzeln kennt, kann eine Sache so ausführen, wie sie gedacht war“.

Gut Wehr

Dietrich Baldeweg

Fachgebiet Historik

Kreisfeuerwehrverband Landkreis Leipzig