23. Sachsenpokal in Brandis

Erfolgreiche Feuerwehren aus unserem Landkreis

 

 Am 14. September 2013 trafen sich in Brandis Feuerwehren und Jugendfeuerwehren aus Sachsen zum sportlichen Wettbewerb. 11 Mannschaften der Erwachsenen und 21 Jugendfeuerwehrmannschaften kämpften um die Pokale des 23. Sachsenpokals. Gleichzeitig wurden die Kreismeistertitel im Löschangriff ermittelt.

Sehr erfolgreich waren dabei die Feuerwehren aus unserem Landkreis. Den Sachsenpokal der Männer gewann das TeamLandkreisLeipzig. Beim Nachwuchs besonders erfolgreich war die Jugendfeuerwehrmannschaft Parthenland, die die Gesamtwertung sowohl der Jungen als auch der Mädchen bis 13 Jahre gewannen. In der Wertungsgruppe bis 17 Jahre gewann bei den Jungen Ossa und bei den Mädchen Eschefeld. Die Jugendfeuerwehr aus Narsdorf errang einen 2. Platz bei den Mädchen bis 13 Jahre.

Den Kreismeistertitel im Löschangriff konnte die Feuerwehr Ballendorf vor den Wehren aus Kleinbardau und Ossa erringen.

Vom hohen Leistungsstand der Feuerwehren und Jugendfeuerwehren überzeugten sich Landrat Dr. Gey, Landespolizeipräsident Reiner Kann und der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes David Zühlke. Sie alle würdigten die Leistungen der teilnehmenden kleinen und großen Feuerwehrleute.

Thomas Angeli

Referatsleiter Wettbewerbe LFV Sachsen e.V

 

 

Fachbereich Historik - Info 01

Armbinden

 

Der Feuerwehrhistoriker Dietmar Hoffmann aus Tuttlingen ist Sammler von Requisiten, welche der Feuerwehr zugeordnet werden können. Nun wird nicht nur gesammelt, sondern man versucht den Dingen auf den Grund zu gehen, um heraus zu finden, warum, weshalb und wo steht etwas darüber geschrieben. Dietmar Hoffmann ist es, mit seiner Broschüre, gelungen Licht in das Dunkel der Armbinden zu bringen, er beschreibt anschaulich, welche Bedeutung diese Relikte des frühen Feuerlöschwesens besitzen und es ist für den geschichtsinteressierten Feuerwehrangehörigen sehr lehrreich diese Broschüre zu lesen. Da in der heutigen Zeit Nichts zum Nulltarif zu haben ist und der Autor viel Geld und Zeit in die Erstellung der Broschüre aufgewendet hat, ist es allerdings erforderlich eine Schutzgebühr von 16,00 € zu erheben, ich denke aber diese Ausgabe lohnt sich und es ist schon ein zweiter Teil in Arbeit.

Diese Broschüre ist zu beziehen über:         Dietmar Hoffmann        Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

                                                              Ehrenbergstraße 38

                                                              78532 Tuttlingen

 

   

 

Viel Spaß beim lesen wünscht

Dietrich Baldeweg

Fachgebietsleiter Historik

Wir sagen DANKE!

Verbandsausschusssitzung

Verbandsausschusssitzung des Kreisfeuerwehrverbandes Landkreis Leipzig

Der Kreisfeuerwehrverband führte am 15.05.2013 im Feuerwehrtechnischen Zentrum Borna seine Verbandsausschusssitzung durch.Dazu waren Vertreter der Stadt- und Gemeindefeuerwehren im Landkreis Leipzig eingeladen. Mehre Tagesordnungspunkte waren auf der Agenda vertreten. So informierte der Vorsitzende David Zühlke die Anwesenden über Neuigkeiten aus dem Landesfeuerwehrverband Sachsen und aus dem Kreisfeuerwehrverband. Die Fachgebietsleiter der Fachgebiete Wettbewerbe Hans-Jürgen Kretzschmar, Fachgebiet Historik Dietrich Baldeweg und Fachgebiet Öffentlichkeitsarbeit Mike Köhler informierten die Anwesenden über den aktuellen Arbeitsstand der Fachgebiete. Dazu konnten Fragen gestellt werden. Ein wichtiger Punkt an diesem Abend war auch die Verabschiedung des Haushaltsplanes für das aktuelle Jahr. Dieser konnte Einstimmig abgesegnet werden. Amtsleiterin des Brandschutz, Katastrophenschutz und Rettungsdienstamtes Carola Schneider informierte die Kameraden über den aktuellen Sachstand des neu zu besetzenden Stellvertretender Kreisbrandmeister und über den Tag der offenen Tür im Feuerwehrtechnischen Zentrum Borna am 01.06.2013. Im Anschluss konnten Fragen an Frau Schneider sowie an den Vorstand des Kreisfeuerwehrverbandes gestellt werden.

Artikel/Bild: Mike Köhler 

Kreisbrandmeister verabschiedet sich in den Ruhestand

Kreisbrandmeister Andreas Rüssel erinnert sich bei seiner Verabschiedung an besondere Erlebnisse

Nach 20 Jahren im Amt ist Kreisbrandmeister Andreas Rüssel gestern in den Ruhestand verabschiedet worden. Für seine Verdienste um den Brandschutz hat er von Landrat Gerhard Gey (CDU), jedoch im Auftrag des sächsischen Innenministers Markus Ulbig (CDU), die höchste Feuerwehrauszeichnung des Freistaates bekommen: das Feuerwehrehrenzeichen als Steckkreuz in Gold.

Im Versammlungsraum des Feuerwehrtechnischen Zentrums in Trebsen, dort fand die Zeremonie im feierlichen Rahmen statt, war kein Platz mehr frei. Kameraden und Weggefährten aus dem Landkreis Leipzig, aber auch aus halb Sachsen kamen zum kollektiven Händeschütteln zusammen. Eine Situation, die, wie Rüssel gestand, ihm "beinahe unheimlich" vorkam, aber eben auch emotional war, angesichts der vielen Kameraden. "Wenn ich so in die Runde schaue und all die bekannten Gesichter sehe, so kann ich mit jedem von Ihnen oder Euch irgendein Erlebnis verbinden", sagte der scheidende Kreisbrandmeister. Rückblickend sei es eine Zeit "ständiger Veränderungen" gewesen. "Und nicht immer war ich mit allen einer Meinung, weil diese von unterschiedlichen Positionen aus vertreten worden ist." Insbesondere, wenn es um Investitionen für Baumaßnahmen ging oder für Fahrzeug- und Einsatztechnik. "Aber wir hatten alle ein gemeinsames Ziel, das durch Zusammenhalt und Kameradschaft in den Wehren getragen worden ist", sagte Rüssel.
Nach besonderen Momenten in seiner Zeit als Kreisbrandmeister gefragt, dachte Rüssel weniger an persönliche Erlebnisse. Vielmehr habe ihm immer das Zusammenspiel der vielen ehrenamtlichen Helfer sowohl bei der Feuerwehr als auch im Katastrophenschutz und im Rettungsdienst Respekt abgenötigt. "Hier arbeiten Menschen aus allen Schichten der Gesellschaft eng und vertrauensvoll zusammen. Arbeiter, Lehrer, Doktoren und Auszubildende sowie Männer und Frauen. Und besonders nach der Wende mussten sich alle auf die neuen Bedingungen einstellen." Dann fiel Rüssel doch noch ein besonderes Erlebnis ein. "Weil ich mal nicht bei einer wichtigen Familienfeier anwesend sein konnte, hat mir der Landrat auf einem Bierdeckel eine Entschuldigung für zu Hause geschrieben." Rüssels Ehefrau Serena und Tochter Janine - beide waren ebenfalls anwesend - konnten sich sehr wohl daran erinnern und bestätigten schmunzelnd diese Episode. Landrat Gey ließ den Entwicklungsweg seines Kreisbrandmeisters Revue passieren. Demnach ist Rüssel als Ingenieur für Brandschutz seit 1977 ausschließlich im Bereich Brand- und Katastrophenschutz tätig gewesen. Ab 1990 war er beim Landkreis angestellt. Allerdings war er bis 2011 ehrenamtlicher Kreisbrandmeister, hat dann aber hauptamtlich diese Funktion übertragen bekommen. Gey ging auch auf die von Rüssel erwähnte Kameradschaft ein. "Damit steht und fällt alles. Und Andreas Rüssel hat es verstanden, immer auf Augenhöhe mit anderen zu handeln. Dabei ist ihm sein gutes Verhältnis zu den Kameraden zugute gekommen und seine fachliche Kompetenz", sagte Gey. Rüssels Nachfolge ist noch nicht geregelt.

 

Ministerielle Vertretung: Landrat Gerhard Gey (r.) heftet seinem scheidenden Kreisbrandmeister Andreas Rüssel die Ehrennadel des Innenministers an die Brust.Foto: Frank Schmidt

Artikel/Foto: Frank Schmidt (LVZ) 

Wechsel an der Spitze der KJF

Unter den anwesenden Jugendwarten des Landkreises Leipzig legte Martin Fleischer am 30.01.2013 das Amt als Kreisjugendfeuerwehrwart nieder. „Es hat Persönliche und Gesundheitliche Gründe“ so sein Tenor. Kommissarisch wird der bisher stellv. Kreisjugendfeuerwart Jürgen Schneider die Geschicke der Kreisjugendfeuerwehr führen. Ihm zur Seite wird weiterhin Kam. Ingolf Szech stehen. Martin Fleischer wird aber weiterhin als Abschnittsleiter im Bereich 2 agieren. Als Nachfolger im Bereich 3, den bisher Jürgen Schneider führte, wird Kamerad André Koch eingesetzt.

 

       

 

   Jürgen Schneider                                 Martin Fleischer

Artikel: Mike Köhler