Fortbildung Kameraleute und Redakteure von TeleNewsNetwork

Am 30.08.2017 ermöglichte uns der Kreisfeuerwehrverband Landkreis Leipzig eine Schulung im Feuerwehrtechnischen Zentrum Borna, für unser neu gewonnen Mitstreiter durchzuführen. Dafür möchte sich die Leitung der Nachrichtenagentur TeleNewsNetwork GmbH & Co. KG noch einmal recht herzlich bedanken.

Die Nachrichtenagentur TeleNewsNetwork GmbH & Co. KG beliefert regionale und überregionale Fernsehsender mit aktuellen Ereignissen, wie z.B. Unfälle, Brände, Unwetter u.ä. Geschehnissen, aber auch mit „ bunten“ Geschichten und O-Tönen.

Wir helfen aber auch, z.B. Bürgern oder Vereinen, mit unseren journalistischen Möglichkeiten und unserem Netzwerk aus Sachverständigen und Anwälten, ihre augenscheinlichen Probleme, mit z.B. Behörden, Nachbarn u.a. zu lösen.

Viel Mitarbeiter von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei haben uns schon gesehen, wenn wir bei einem Brand, einem Unfall oder einer anderen Katastrophe vor Ort sind, um Videoaufnahmen für regionale und überregionale Fernsehsender vom Ereignis abzulichten.

Den Kameraleuten und Redakteuren der TeleNewsNetwork GmbH & Co. KG geht es dabei ähnlich wie den Rettungs- und Einsatzkräften vor Ort. Man weiß nicht, was einen vor Ort erwartet und soll trotzdem schnell, sachlich richtig und aussagekräftig vom Ereignis berichten.

Das erfordert auf der einen Seite viel fachliches Können, Erfahrung aber auch ein kooperatives Zusammenwirken mit den Einsatzkräften vor Ort.

Bewährt hat sich hier, die enge Kooperation mit Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei. Das gegenseitige Verständnis für die zu leistende Arbeit führte dazu, Erfahrungen, Erkenntnisse und Möglichkeiten für ein reibungsloses Zusammenwirken auszutauschen.

So haben sich die Pressesprecher und Einsatzleiter der o.g. Einrichtungen von TNN zu pressebezogener Einsatzstellenarbeit schulen lassen. Die Scheu vor der Kamera wurde genommen und Interviewsituationen praktisch umgesetzt.

Die Mitarbeiter von TNN wiederum haben Unterweisungen und Verhaltensformen vermittelt bekommen, um die Einsatzkräfte vor Ort nicht zu behindern oder sich selbst zu gefährden.

Am. 30.08.2017 trafen sich neue und erfahrene Mitarbeiter der Nachrichtenagentur zu einer Schulung, um die Erfahrungen und Kenntnisse an die neu gewonnen Mitstreiter weiterzureichen.

Um weiterhin qualitativ gute Öffentlichkeitsarbeit auf beiden Seiten (vor und hinter der Kamera) leisten zu können, ist es erforderlich auch immer wieder die Mitarbeiter von TNN zu schulen, zu informieren bzw. praktisch zu trainieren.

Das alles nimmt natürlich seine Zeit in Anspruch und kann nicht mal so zwischen Tür und Angel vermittelt werden. Hier zeigte sich das gute kooperative Verhältnis zwischen Telenewsnetwork als Nachrichtenagentur und der Feuerwehr sehr deutlich. Schon nach einem Anruf hat uns das Feuerwehrausbildungszentrum seine Räumlichen und technischen Möglichkeiten zur Verfügung gestellt, um diesen Schulungstag erfolgreich durchführen zu können.

Dafür noch einmal unseren recht herzlichen Dank

 

 

Artikel/Bilder: Thomas Heine / TNN

 

Ausschreibung Seminar Historik 2017

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Notrufe aus dem Landkreis gehen in Leipzig ein

Punkt 5:14 Uhr am 30.08.2017 traf der erste Notruf aus dem Landkreis Leipzig bei der Integrierten Regionalleitstelle (IRLS) Leipzig ein. Im Beisein von Landrat Henry Graichen, dem Leitenden Branddirektor der Stadt Leipzig, Peter Heitmann, dem Leiter der IRLS Leipzig Brandrat Sebastian Misch und Kreisbrandmeister Nils Adam wurde ein Notruf aus der Stadt Groitzsch angenommen das dringend benötigte Einsatzfahrzeug alarmiert.

Nachdem auch die Testanrufe aus Zwenkau Wurzen, Grimma und Geithain problemlos verliefen, konnte Peter Heitmann um 5:38 Uhr den erfolgreichen Vollzug der Integration der Leitstelle Grimma in die IRLS Leipzig bekanntgeben. Damit ist die technische Übergabe vollzogen und die Rettungsleitstelle in Grimma, die 21 Jahre lang die erste Anlaufstelle für Notrufe im Landkreis war, kann abgeschaltet werden. Landrat Henry Graichen bedankte sich bei allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit während der intensiven Vorbereitungen und wünschte weiterhin viel Erfolg.

Für die Hilfesuchenden wird diese technische Umschaltung nicht zu spüren sein. Die 112 ist nach wie vor die zentrale Notrufnummer, um Brände oder lebensbedrohlicher Situationen zu melden. Auch an den Standorten der 14 Rettungswachen im Landkreis Leipzig, an denen die Rettungstransportwagen, Notarzteinsatzfahrzeuge und Krankentransportwagen stationiert sind und ausrücken ändert sich nichts. Lediglich die Vorwahl zur Anmeldung von Krankentransporten wird an Leipzig angepasst und lautet künftig 0341 19222.

Rettungswachen und Feuerwehren im Landkreis Leipzig

Die Rettungswagen, Notärzte und Krankentransportwagen rücken weiterhin von den Rettungswachen in Wurzen, Machern, Grimma, Naunhof, Colditz, Geithain, Frohburg, Bad Lausick, Borna, Eula, Groitzsch, Markranstädt, Zwenkau und Wachau zu ihren Einsätzen aus. Diese   flächendeckende Stationierung ist notwendig, um die kurzen Hilfsfristen einzuhalten.

Auch die Feuerwehren der Städte und Gemeinden bleiben an ihren bekannten Standorten. Auch der Rettungszweckverband wird wie bisher seine Aufgaben weiter von Grimma aus erledigen, da die Leitstelle ein Bruchteil seiner Gesamtaufgaben war.     

In Kürze

Notruf 112 für die Meldung von Bränden oder lebensbedrohlicher Situationen

Anmeldungen der Krankentransporte: 0341 19222

Rettungswachen: Wurzen, Machern, Grimma, Naunhof, Colditz, Geithain, Frohburg, Bad Lausick, Borna, Eula, Groitzsch, Makranstädt, Zwenkau und Wachau

Feuerwehren: Städte und Gemeinden

Hintergrund

Intensive Vorarbeiten: Seit 2002 wurde über ein neues Leitstellennetz in Sachsen diskutiert. In 2006 wurde die gesetzliche Grundlage für die gemeinsame Rettungsleitstelle für die Stadt Leipzig und die Landkreise Nordsachsen und Leipzig geschaffen. Nach der Fertigstellung des Neubaus in der Leipziger Gerhard-Ellrodt-Straße startete die Integrierte Rettungsleitstelle (IRLS) im Januar 2016 zunächst für die Stadt Leipzig. Im Juni 2016 wurde die Delitzscher Leitstelle integriert. Da die Leitstelle in Grimma auch die Region Döbeln betreute, musste die Übergabe der Region Döbeln zur IRLS Chemnitz (Landkreis Mittelsachsen) organisiert werden. Dieser Schritt konnte am 29.08.2017 erfolgreich abgeschlossen werden.

Menschen und Computer lernen… Seit September 2016 wurde die Überleitung der Leitstelle Grimma nach Leipzig und nach Chemnitz intensiv vorbereitet. Das Personal der IRLS Leipzig und Chemnitz war zu den Besonderheiten der neuen Versorgungsgebiete zu schulen, Abstimmungen mit Feuerwehren und Rettungsdiensten zu treffen und die technischen Voraussetzungen für eine sichere Alarmierung und Kommunikation aller an der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr Beteiligten zu schaffen. Dazu wurden u.a. auch  tausende von Datensätzen in die Computer eingespeist. Von den Alarmierungsadressen der rund 3.600 Feuerwehrkameraden, Kontaktdaten der Bürgermeister und Straßenmeistereien, über die Organisationsstrukturen bis hin zu den Plänen von rund 300 Brandmeldeanlagen und einiges anderes ist nun im System der IRLS gespeichert und kann im Notfall schnell abgerufen werden.

Einsätze 2016: Über die Rettungsleitstelle Grimma waren 2016 63.128 rettungsdienstliche Einsätze im Landkreis Leipzig zu managen. Darunter waren 31.095 Einsätze der Notfallrettung mit Rettungswagen, 13.224 Einsätze der Notfallrettung mit Notarztwagen und 18.809 Einsätze im Krankentransport. Die Hilfsfristen in der Notfallrettung (Rettungswagen/Notarztfahrzeuge) konnte 2016 in 90,9% eingehalten werden.

Hinzu kamen 1.731 Einsätze der Feuerwehren zu Bränden, technischen Hilfeleistungen, sonstigen Schadensereignissen und Übungen im Landkreis Leipzig.

In der Integrierten Regionalleitstelle Leipzig, die bis heute die Stadt Leipzig und den Landkreis Nordsachsen betreute, wurden bislang jährlich etwa 270.000 Einsätze eingeleitet.

 

 

Artikel/Bilder: Brigitte Laux (PR LRA LK Leipzig)


 

1. Delegiertenkonfernz mit Neuwahl

Das Votum fiel mehr als deutlich aus: Auf ihrer Sitzung in Brandis bestätigten die Mitglieder des Kreisfeuerwehrverbandes den bisherigen Vorsitzenden David Zühlke für weitere sechs Jahre an der Spitze der Interessenvertretung. Auf den Brandinspektor entfielen 45 Ja-Stimmen bei nur einer Enthaltung. Die Delegierten der 32 Stadt- und Gemeindewehren hatten sich am 17.06.2017 in der Oberschule Brandis eingefunden, um Bilanz zu ziehen und den Vorstand neu zu besetzen.

Zühlke setzte sich in seiner Rede mit dem Thema Mitgliederschwund auseinander. Der Verlust von Arbeitsplätzen und der dadurch bedingte Wegzug von Einwohnern würden den Brandschützern den Boden entziehen. „Nicht nur die Feuerwehren allein sind gefragt, hier gegenzusteuern.“ Auch die Politik müsse helfen, um das System der Freiwilligen Feuerwehren stabil zu halten. Die ohnehin schon knappe Personaldecke werde noch dadurch verschärft, dass die Wehren immer mehr Aufgaben übernehmen – weit über ihr eigentliches Aufgabengebiet hinaus. Dies reiche von Aufgaben als Deichläufer bis zur Brandschutzerziehung oder auch der Tätigkeit als Hilfspolizist, um Veranstaltungen abzusichern. „Wenn dabei die Ausbildung vernachlässigt wird, ist das die Kehrseite der Medaille.“

Neben der Nachwuchsgewinnung, die in 93 Jugendwehren durch engagierte Kameraden abgesichert wird, möchte der Verband auch stärker auf Frauen zugehen. Im Landkreis sind derzeit 812 Frauen aktiv. Sie arbeiten als Maschinisten, Atemschutzgeräteträger, Gruppen- oder Zugführer. Um die Einsatzbereitschaft an Wochentagen zu garantieren, werde man Frauen stärker umwerben müssen, gab Zühlke zu Protokoll.

Zur Aufgabenflut, der sich die Ehrenamtlichen gegenüber sehen, kommen zudem immer neue gesetzliche Vorgaben. „Vielleicht“, regte der Elstertrebnitzer an, „sollten die Großgemeinden darüber nachdenken, einen hauptamtlichen Gemeindewehrleiter einzustellen.“ Denn auf ehrenamtliche Führungskräfte würden auch durch die Novellierung des Sächsischen Brandschutzgesetzes neue Herausforderungen warten. „Aber wer übernimmt überhaupt noch zusätzliche Verantwortung? Und sind gewisse Führungspositionen überhaupt noch ehrenamtlich leistbar? Und was sagen Arbeitgeber und Familien?“

All diesen Fragen müsse man sich stellen. An die Adresse der Politik richtete Zühlke den Appell, eine Überforderung der Kameraden zu vermeiden. Das Problem sei die Fülle von Regeln und Vorschriften, die sich überwiegend Juristen ausgedacht hätten. In der Praxis bedeutet das: Eine Führungskraft muss viele hundert Seiten nicht nur gelesen, sondern auch verstanden haben. „Hier brauchen wir eine Rückbesinnung auf das wirklich Wichtige“, mahnte der neu gewählte Vorsitzende.

Personelle Änderungen gab es bei den Stellvertretern. In geheimer Wahl erhielten Mike Köhler, stellvertretender Stadtwehrleiter in Groitzsch 41 Stimmen, und Dietrich Baldeweg, Stadtwehrleiter in Pegau 40 Stimmen. Als neue Stellvertreter wurden Carsten Menzel, Referatsleiter Sport in Brandis mit 33 Stimmen, sowie Ingolf Szech, Jugendfeuerwehrwart in Borna mit 25 Stimmen, gewählt. Schatzmeisterin bleibt Heike Klenner von der Feuerwehr Neukieritzsch. Als Kassenprüfer wurden Lutz Fichtner, Stadtwehrleiter in Kohren-Sahlis, und Patrick Fahr von der Feuerwehr Groitzsch verpflichtet.

 

Die scheidenden Vorständler Hans-Jürgen Kretzschmar und Christian Pfaff wurden auf der Veranstaltung geehrt. Auszeichnungen gab es ebenfalls für Tommy Schmidt (Grimma), Christian Richter (Markkleeberg-Wachau), Kreisbrandmeister Nils Adam, David Freiberg (Markkleeberg-West), Erich Remme (Colditz) und Jens Beckmann (Borsdorf). Der Kreisfeuerwehrverband war vor sechs Jahren aus der Fusion der Verbände Muldental und Leipziger Land hervorgegangen. Rund 5000 Kameraden sind in den Wehren aktiv, dazu kommen knapp 1300 Mitglieder in Jugend- und 125 in Kinderfeuerwehren.

 

 

 

Artikel/Bilder: Mike Köhler / Tino Reim

 


 

Ausschreibung Seminar Pressesprecher und verantwortliche Öffentlichkeitsarbeit 2017

 

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Ausschreibung Kreismeisterschaft 2017

 

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